Die Continentale wurde bereits 1926 gegründet und zählt mit rund 3.000 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro zu den größeren Versicherungsgruppen in Deutschland. Ihre Veranstalterhaftpflicht richtet sich an Ausrichter unterschiedlichster Veranstaltungsarten - von Sportevents über Kunstausstellungen bis zur Vereinsgastronomie.
Mit Hauptsitz in Dortmund und der Lebensversicherungs-Tochter in München ist die Continentale seit fast einem Jahrhundert am deutschen Versicherungsmarkt aktiv. Für Veranstalter bedeutet das: einen etablierten, finanzstarken Partner, der Schadensfälle zuverlässig reguliert und im Streitfall unberechtigte Forderungen abwehrt.
Wie bei jeder Veranstalterhaftpflicht gilt auch bei der Continentale: Je höher das Personenaufkommen und je aufwendiger die technische Ausstattung einer Veranstaltung, desto größer das potenzielle Schadenrisiko. Fachportale empfehlen für Personenschäden eine Mindestdeckung von 3 Millionen Euro, für Sachschäden mindestens 1 Million Euro - eine Orientierung, die sich auch bei der Continentale bei der Wahl der passenden Versicherungssumme heranziehen lässt.
Kommt es während einer Veranstaltung zu einem Personen- oder Sachschaden, prüft die Continentale zunächst, ob tatsächlich eine Haftung besteht, bevor reguliert wird. Berechtigte Ansprüche werden bis zur vereinbarten Versicherungssumme übernommen, unberechtigte oder überzogene Forderungen wehrt die Continentale ab - notfalls auch gerichtlich. Für Veranstalter bedeutet das: Sie müssen sich im Schadenfall nicht selbst mit der Gegenseite auseinandersetzen, sondern können die Kommunikation dem Versicherer überlassen.
Wer bei der Continentale ein Angebot für eine Veranstaltung einholt, sollte neben der reinen Deckungssumme auch klären, ob Mietsachschäden - etwa an einer angemieteten Halle oder einem Festzelt - sowie die Auf- und Abbauphase mit im Versicherungsschutz enthalten sind.
Gerade bei wiederkehrenden Veranstaltungen - etwa einer jährlichen Ausstellung oder einem regelmäßigen Markttermin - kann sich ein Blick auf einen Jahresvertrag lohnen, statt jedes Mal aufs Neue eine Einzelversicherung abzuschließen. So lässt sich der organisatorische Aufwand reduzieren, während der Versicherungsschutz durchgehend bestehen bleibt.
Für Vereine, die regelmäßig Vereinsfeste oder Turniere ausrichten, kann diese Frage nach Einzel- oder Jahresvertrag ebenfalls relevant sein - ein kurzer Vergleich beider Varianten zeigt meist schnell, welche Lösung über das Jahr gerechnet wirtschaftlicher ist.
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