Die Signal Iduna Gruppe mit Sitz in Dortmund und Hamburg wurde 1907 gegründet und beschäftigt heute rund 11.000 Mitarbeitende. Neben klassischen Veranstaltungsarten wie Festen, Messen und Konzerten hat die Signal Iduna ein besonders spezielles Angebot im Programm: einen eigenen Tarif für Public-Viewing-Veranstaltungen.
Wer eine öffentliche Übertragung von Weltmeisterschaften, Europameisterschaften oder Olympischen Spielen organisiert - etwa auf einem Marktplatz, in einer Gaststätte mit Außenbereich oder auf einem Vereinsgelände -, findet bei der Signal Iduna einen speziell dafür entwickelten Tarif. Die Prämie richtet sich nach der erwarteten Besucherzahl und der Dauer der Veranstaltung, sodass sich der Beitrag genau auf das jeweilige Event zuschneiden lässt.
Bei größeren Menschenansammlungen wie einem Public Viewing steigt das Risiko für Personenschäden deutlich - sei es durch Gedränge, umkippende Absperrungen oder technische Probleme mit der Übertragungstechnik. Die Signal Iduna deckt in ihrer Betriebs- und Veranstaltungshaftpflicht sowohl Personen- und Sachschäden als auch sogenannte unechte Vermögensschäden ab, die als Folge eines Personen- oder Sachschadens entstehen - ein Detail, das nicht jeder Versicherer in dieser Form einschließt.
Bei einem Public-Viewing-Event auf einem Marktplatz löst sich eine Absperrung und verletzt einen Zuschauer. Die Veranstalterhaftpflicht übernimmt die Behandlungskosten und wehrt überhöhte Forderungen ab.
Die Signal Iduna Gruppe entstand 1999 aus dem Zusammenschluss der Dortmunder Signal Versicherungen und der Hamburger Iduna Nova Gruppe, wobei beide Häuser bereits seit 1907 am Markt aktiv waren. Seit 2009 gehört zudem der Deutsche Ring zur Gruppe, seit 2017 firmiert die Krankenversicherungssparte unter dem Namen Signal Iduna Krankenversicherung, während die Marke Deutscher Ring innerhalb dieser Struktur weiterlebt. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über rund 2.800 selbstständige, ausschließliche Vertragspartner sowie über unabhängige Versicherungsmakler.
Diese lange Marktpräsenz und die Größe der Gruppe - mit rund 11.000 Beschäftigten und etwa 7 Milliarden Euro Beitragseinnahmen im Jahr 2025 - sprechen für finanzielle Stabilität, auch wenn im Schadenfall größere Summen reguliert werden müssen.
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