Seit 1970 ist die Allianz im Rechtsschutzgeschäft aktiv - gestartet mit dem Verkehrsrechtsschutz, ausgebaut Ende der 1970er Jahre um die Absicherung geschäftlicher Vertragsstreitigkeiten. Diese lange Geschichte prägt bis heute ein breites, mehrstufiges Tarifsystem.
Was 1970 als reine Verkehrsrechtsschutzversicherung begann, ist heute ein mehrstufiges Bausteinsystem mit Tarifen von "Basis" bis "All-in-One" beziehungsweise Premium. Je höher die Tarifstufe, desto umfassender der Schutz - von der unbegrenzten Deckungssumme innerhalb Europas im obersten Tarif bis zu Zusatzleistungen wie Testamentsberatung oder digitalem Nachlass. Für Vereine mit unterschiedlich umfangreichen Vereinsaktivitäten bedeutet dieses System die Möglichkeit, den Schutz passgenau zu wählen, statt sich zwischen einem einzigen starren Produkt entscheiden zu müssen.
Über das Allianz Rechtsschutz-Service Telefon steht Vertragskunden eine durchgehend besetzte Anwaltshotline zur Verfügung - und zwar auch für Anliegen, die vom eigenen Vertrag gar nicht abgedeckt sind. Für einen Verein kann das bedeuten, rechtlichen Rat zu erhalten, selbst wenn die konkrete Fallkonstellation eigentlich außerhalb des versicherten Bereichs liegt - eine erste Einschätzung, ob und wie sich ein Problem lösen lässt, bevor weitere Schritte eingeleitet werden.
In den Tarifen Komfort und Premium ergänzt die Allianz ihren Rechtsschutz um Vorsorgeleistungen, die über die reine Streitfall-Absicherung hinausgehen: eine Erstberatung sowie die Erstellung von Dokumenten in Bereichen wie Patientenverfügung, Testament oder Pflege. Der umfangreichste Tarif bietet zudem eine unbegrenzte Deckungssumme innerhalb Europas und bis zu 1 Million Euro weltweit, ergänzt um Zusatzleistungen wie einen DokumentenCheck und Rechtsschutz bei Verwaltungsverfahren auch im Ausland. Wichtig für Vereine zu wissen: Streitigkeiten rund um Bauprojekte sowie Rechtsstreite aufgrund von Streiks oder kollektivem Arbeits- und Dienstrecht zählen bei der Allianz grundsätzlich nicht zum versicherten Bereich - hier lohnt sich gegebenenfalls der Blick auf spezialisierte Zusatzbausteine anderer Anbieter.
Bereits frühzeitig hat die Allianz ihre Rechtsschutzverträge um einen Internet-Rechtsschutz ergänzt, der beim weltweiten Online-Einkauf ein zusätzliches Sicherheitsgefühl schaffen soll - relevant für Vereine, die zunehmend online Ausrüstung, Materialien oder Dienstleistungen für den Vereinsbetrieb beschaffen. Als eine der größten Versicherungsgruppen Europas mit über 20 Millionen Kunden in Deutschland bringt die Allianz zudem eine finanzielle Stabilität mit, die gerade bei langwierigen, mehrinstanzlichen Rechtsstreitigkeiten Sicherheit gibt. Wichtig für die eigene Kostenplanung: Das Bausteinsystem der Allianz bewegt sich tendenziell im gehobenen Preissegment - wer vor allem auf einen günstigen Einstiegspreis Wert legt, sollte die konkreten Beiträge sorgfältig mit spezialisierten Rechtsschutzversicherern vergleichen.
Unabhängige Tests wie die des TÜV Saarland oder von Focus Money haben die Allianz-Rechtsschutzprodukte in der Vergangenheit wiederholt mit der Note "sehr gut" bewertet - ein Hinweis darauf, dass der höhere Preis in der Regel auch mit einem entsprechend hohen Leistungsniveau einhergeht, statt allein die Markenbekanntheit zu bezahlen.
Für Vereine, die bereits andere Versicherungen bei der Allianz führen, lohnt sich zudem die Nachfrage nach möglichen Bündelrabatten - ein kombinierter Abschluss mehrerer Policen kann den insgesamt höheren Beitragslevel teilweise ausgleichen.
Wer die Wahl zwischen mehreren Anbietern hat, sollte letztlich abwägen, ob die Marktführerschaft und breite Produktpalette der Allianz den höheren Beitrag im Vergleich zu spezialisierten Rechtsschutzversicherern rechtfertigt. Für Vereine mit überschaubarem Budget kann sich am Ende ein direkter Vergleich mehrerer Angebote lohnen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird, statt sich allein auf den bekannten Markennamen zu verlassen.
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