Bruderhilfe gehört zur Marke VRK (Versicherer im Raum der Kirchen) und richtet auch ihre Rechtsschutzangebote explizit an Organisationen aus dem kirchlichen, karitativen und sozialen Bereich.
Statt ein allgemeines Rechtsschutzprodukt für jede Art von Verein anzubieten, hat sich der VRK bewusst auf eine spezifische Zielgruppe spezialisiert: Fördervereine, Kirchenchöre, Pfadfinder und ähnliche Organisationen aus dem kirchlich-sozialen Bereich. Diese Spezialisierung ermöglicht ein Produktangebot, das genau auf die typischen rechtlichen Fragestellungen dieser Zielgruppe zugeschnitten ist - etwa rund um kirchliche Trägerschaften oder soziale Einrichtungen.
Die Bruderhilfe wurde 1882 von Pfarrern als Versicherung auf Gegenseitigkeit gegründet - 2003 verschmolz sie mit der Pax Familienfürsorge zur Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge. Die Unternehmensgremien sind bis heute überwiegend mit Vertretern beider großer Kirchen sowie der Caritas, Diakonie und Freien Wohlfahrtspflege besetzt - ein Modell, das die enge institutionelle Bindung an den kirchlich-sozialen Sektor auch strukturell absichert. Kunden können wahlweise nur einen Verkehrs-Rechtsschutz oder eine Kombination aus Privat-, Beruf- und Verkehrsrechtsschutz buchen. Ein eigener Senioren-Tarif passt den Berufsrechtsschutz an die Bedürfnisse von Versicherten im Ruhestand an, während ein separater Beratungs-Rechtsschutz die Kosten für ein Beratungsgespräch zu Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht bis 250 Euro jährlich übernimmt.
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